Auf dieser Seite: Quantenmonaden — Themen aus Fotografie, Technik und Wissenschaft im Fotoarchiv Tenckhoff.
Der Begriff Quantenmonaden bezeichnet eine interdisziplinäre Theorie, die Physik, Informationstheorie, Soziologie, Philosophie und Künstliche Intelligenz in einem gemeinsamen Denkrahmen zusammenführt.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele gegenwärtige Probleme – von gesellschaftlicher Eskalation über Desinformation bis hin zum Umgang mit KI – nicht an mangelndem Wissen scheitern, sondern an unzureichenden Modellen von Beziehung, Wechselwirkung und Verantwortung.
Die Theorie der Quantenmonaden versteht Menschen, Organisationen und technische Systeme nicht als isolierte Einheiten, sondern als relationale Knoten in komplexen Wirkungsfeldern. Stabilität, Sinn und Eskalation entstehen dabei nicht im Einzelnen, sondern in der Qualität der Kopplungen zwischen ihnen.
Die hier unter Quantenmonaden versammelten Beiträge bilden unterschiedliche Zugänge zu dieser Theorie:
essayistische Annäherungen,
theoretische Grundlegungen (QI–QVI),
Reflexionen zu KI, Ethik, Desinformation und gesellschaftlicher Orientierung.
Die Texte sind bewusst anspruchsvoll. Sie richten sich an Leserinnen und Leser, die bereit sind, vertraute Denkgrenzen zu überschreiten – nicht um einfache Antworten zu erhalten, sondern um präzisere Fragen stellen zu können.